Corona Überbrückungshilfe III

Überbrückungshilfe III - Fortsetzung der Förderung

Ab sofort besteht die Möglichkeit für Corona betroffene Unternehmen, einen Antrag auf weitere Überbrückungshilfe (Überbrückungshilfe III) für die Monate November 2020 bis Juni 2021 zu stellen. Die Überbrückungshilfe III schließt sich damit nahtlos an die Überbrückungshilfe II an und überlappt sogar die Monate November / Dezember 2020 (Günstigerprüfung). Der Antrag ist von einem Steuerberater, Rechtsanwalt oder Wirtschaftsprüfer elektronisch einzureichen.

Anspruchsberechtigt sind Unternehmen, die

einen coronabedingten Umsatzrückgang in einem Monate im Zeitraum November 2020 bis Juni 2021 von mindestens 30%

jeweils im Vergleich zu den Vorjahresmonaten, zu verzeichnen haben.

Der Zuschuss zu den monatlichen betrieblichen Fixkosten (der Begriff wurde im Vergleich zur ÜII erweitert) beträgt:

Umsatzrückgang größer 70% / Zuschuss 90%
Umsatzrückgang zwischen 50% und 70% / Zuschuss 60%
Umsatzrückgang größer 30% / Zuschuss 40%

Bitte beauftragen Sie uns mit der Antragstellung per rechts eingeblendetem Formular und prüfen Sie vorab, ob Sie uns alle Verträge, Belege und Kosten bereits vollständig mitgeteilt haben, die relevant sein können.

Bearbeitungshinweis:
Wir haben die letzten Wochen genutzt, um die Bearbeitung der Aufträge weitestgehend elektronisch unterstützt abwickeln zu können. Dennoch können wir nicht ausschließen, dass es zu zeitlichen Verzögerung bei der Bearbeitung kommen wird und bitten dafür um Ihr Verständnis. (Die Bearbeitung erfolgt aufgrund der Anweisung der Bundessteuerberaterkammer nach Eingangsdatum der Beauftragung).

Was ist neu bzw. wurde geändert?

  • Kein Anspruch wenn November / Dezemberhilfe beantragt wurde

  • Förderung von Soloselbständigen bis 7.500 EUR (im Hauptbetrieb / oder Mitarbeiter vorhanden)

  • Förderung von 50% der Abschreibungsbeträge

  • Personalkosten werden mit 20% der Fixkosten pauschal berücksichtigt

  • Förderung von Investitionen in Digitalisierung (z.B. Online-Shop) mit max. 20.000 EURO

  • Förderung von Marketingkosten

  • Berücksichtigung von Verlusten aus verderblicher Ware und Saisonware

Informationen zur Förderung der Digitalisierung:

Förderfähig sind Kosten, die im Zeitraum März 2020 bis Juni 2021 angefallen sind. Das Fehlen einer Schlussrechnung steht der Erstattungsfähigkeit der Kosten nicht entgegen; eine reine Beauftragung reicht hingegen nicht aus (mindestens Zwischenrechnungen erforderlich). Unter diesen Voraussetzungen sind Investitionen in Digitalisierung (z.B. Aufbau oder Erweiterung eines Online-Shops, Eintrittskosten bei großen Plattformen) einmalig bis zu 20.000 Euro erstattungsfähig . Anschaffungskosten von IT-Hardware sind dabei ansetzungsfähig, unter der Voraussetzung, dass diese zum Zeitpunkt der Schlussabrechnung noch im Unternehmen vorhanden ist. Ist dies nicht der Fall, ist eine Rückzahlung der dafür erhaltenen Förderung fällig.

Information zur Förderung von Marketing und Werbekosten

Maximal in Höhe der entsprechenden Ausgaben im Jahre 2019. Bei Unternehmen, die zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 30. April 2020 gegründet wurden, Marketing- und Werbekosten maximal in Höhe der entsprechenden Ausgaben für zwölf Monate in einem beliebigen Zeitraum seit Gründung.

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